Wenn man meh­re­re Jah­re lang einen oder meh­re­re ETFs bespart hat, dann kommt man ein­mal an einen Punkt, in dem man sein Erspar­tes auch wie­der ver­wen­den will bezie­hungs­wei­se muss. Oft­mals ist dies bei Ren­ten­ein­tritt der Fall, da die gesetz­li­che Ren­te wie zu erwar­ten, nicht aus­reicht und man nun sei­ne pri­va­te Alters­vor­sor­ge mit ETFs benö­tigt, um sei­nen gewohn­ten Lebens­stan­dard hal­ten zu kön­nen. In die­sem Bei­trag stel­le ich die gän­gigs­ten Metho­den zum Ent­spa­ren eines ETFs vor und zei­ge dar­über hin­aus noch was man unbe­dingt bei der eige­nen Ren­ten­vor­sor­ge beach­ten muss.

1. Grund­le­gen­des Wis­sen zur eige­nen Rente

Um opti­mal für den Ren­ten­ein­tritt gerüs­tet zu sein, muss man sich von vor­ne her­ein selbst gewis­sen Fra­gen stel­len und dem­entspre­chend reagie­ren. Der genaue Umgang wird unter 3. Das Kom­plett­bei­spiel, geklärt. Aber zunächst eini­ge Basics.

 

Wie viel Geld brau­che ich zum Leben?

Hier­bei geht es um die monat­li­chen Kos­ten, die in jedem Fall anfal­len, also Kos­ten fürs Woh­nen, Essen oder auch für Frei­zeit. Am bes­ten ist es, alle paar Jah­re ein­mal einen Monat lang Buch über alle anfal­len­den Aus­ga­ben zu füh­ren. So bekommt man einen guten Über­blick. Wich­tig, auch jähr­li­che Abrech­nun­gen, wie Ver­si­che­run­gen müs­sen pro­zen­tu­al auf den ein­zel­nen Monat run­ter­ge­bro­chen wer­den. Eben­falls ist es sinn­voll, sich bewusst zu machen, wie vie­le der monat­li­chen Kos­ten denn unbe­dingt anfal­len müs­sen und wo man falls nötig Geld ein­spa­ren könnte.

 

Wie viel Ren­te bekom­me ich laut Ren­ten­be­scheid im Alter?

Ach­tung die jähr­li­che Ren­ten­in­for­ma­ti­on, die man ein­mal im Jahr bekommt, gibt alle Beträ­ge nur als Brut­to­be­trä­ge an. Das hat zur Fol­ge, dass die benann­ten Beträ­ge noch ver­steu­ert wer­den müs­sen. Die Höhe der Ver­steue­rung rich­tet sich nach dem Jah­re des Ren­ten­ein­tritts. Ren­ten­stei­ge­run­gen sind aller­dings immer voll steu­er­pflich­tig. Im Jah­re 2020 ist die Ren­te bis zu einem Betrag von 9,408€ steuerfrei.

Fol­gen­de Tabel­le zeigt wie viel der monat­li­chen Ren­te ver­steu­ert wer­den muss:

 

Des­wei­te­ren kom­men noch Sozi­al­ab­ga­ben wie Kran­ken-/und Pfle­ge­ver­si­che­rung dazu.

Als all­ge­mei­ne Faust­re­gel kann man unge­fähr 20% des Brut­to­be­trags abzie­hen, um auf den Net­to­be­trag zu kom­men. Dies vari­iert aber je nach Steu­er­klas­se, Ren­ten­hö­he und Jahr des Renteneintritts.

Nun muss man nur noch die eige­ne Ren­ten­er­war­tung mit den anfal­len­den monat­li­chen Kos­ten ver­glei­chen und man erkennt die Dis­kre­panz der bei­den Beträ­ge. Die Dif­fe­renz der bei­den Beträ­ge nennt sich Ren­ten­lü­cke. Aber Ach­tung:  die Inflation wird bei bei­den Beträ­gen nicht mit­ver­rech­net, das heißt dass die monat­li­chen Kos­ten mit der Inflation wach­sen und die monat­li­che Ren­te mit der Inflation sinkt.

 

Wie viel Ver­mö­gen besit­ze ich bereits?

Eben­so ent­schei­dend für die Alters­vor­sor­ge ist das bestehen­de Ver­mö­gen. Besit­ze ich ein eige­nes Haus oder woh­ne ich zur Mie­te? Besit­ze ich den finan­zi­el­len Schutz in Form eines Not­gro­schens, der mich meh­re­re Mona­te über Was­ser hal­ten kann? Oder habe ich sonst noch irgend­wel­che Vermögenswerte?

 

Wie groß ist mei­ne Risi­ko­trag­fä­hig­keit im Alter?

Kann ich noch in Ruhe schla­fen, wenn ich weiß, dass mei­ne Alters­vor­sor­ge zu gro­ßen Tei­len am Kapi­tal­markt inves­tiert ist? Oder möch­te ich lie­ber sicher­heits­ori­en­tiert in Tages–/und Fest­geld investieren?

 

2. Die ein­zel­nen ETF-Desinvestitionsstrategien

Um die gan­zen ETF-Des­in­ves­ti­ti­ons­stra­te­gien bzw. Ent­spar­stra­te­gien bes­ser nach­voll­zie­hen zu kön­nen, wer­den fol­gen­de Rah­men­be­din­gun­gen ange­nom­men. Spa­rer Simon hat über 40 Jah­re hin­weg über 500€ in einen MSCI World ETF inves­tiert, der nun ein Kapi­tal von 1.000.000€ erreicht hat. Der ETF hat über die 40 Jah­re mit 6% sehr ordent­lich per­formt. Außer­dem hat Spa­rer Simon noch ein Tages­geld­kon­to von 50.000€ für alle Fälle.

(Anspar­pha­se als PDF) Nun da er im Jah­re 2050 mit 67 in Ren­te geht, möch­te er damit sei­ne gesetz­li­che Ren­te auf­bes­sern. Die Inflation im Zeit­raum von 2020 – 2050 beträgt jähr­lich ca. 2%. Fol­gen­de Stra­te­gie kann Spa­rer Simon nun in Betracht ziehen.

 

a) Die sehr siche­re Variante

Hier ver­kauft Spa­rer Simon sein Erspar­tes auf einen Schlag, die 25% Steu­ern die er auf sei­ne Kapi­tal­erträ­ge zah­len muss nimmt Spa­rer Simon in kauf. So ste­hen ihm nach abge­zo­ge­nen Steu­ern noch unge­fähr 750.000€ zu Ver­fü­gung. Lei­der ent­spre­chen 750.000€ im Jahr 2050 nicht der Kauf­kraft von 750.000€ im Jahr 2020, son­dern bei einer Inflation von 2% nur noch der aktu­el­len Kauf­kraft von 408.750€.

 

Mit die­sen gut 400.000€ kann Spa­rer Simon sich nun ent­we­der ein Haus kau­fen oder falls er schon ein Haus besitzt, jenes kom­plett til­gen und das rest­li­che Geld in Tages-/ und Fest­geld anlegen.

Hat Spa­rer Simon aller­dings kei­ne Inter­es­se an einer Immo­bi­lie so kann er auch mit sei­nem Ver­mö­gen einen Bank­aus­zah­lungs­plan abschlie­ßen, bei dem er jeden Monat eine gewis­se Sum­me aus­be­zahlt bekommt, bis sein Ver­mö­gen auf­ge­braucht ist. Pro­ble­ma­tisch wird es aller­dings, so blöd dies auch klin­gen mag, wenn er län­ger lebt als sein Ver­mö­gen ausreicht.

Will sich Spa­rer Simon auch dage­gen absi­chern, dann kann er eine Sofort­ren­te, die bis zum Todes­fall dau­ert, abschlie­ßen. Die­se Sicher­heit bezahlt er aller­dings mit hohen Gebühren.

 

b)  Die siche­re Variante

Hier­bei nutzt Spa­rer Simon auch einen Ent­nah­me­plan, aller­dings die­ses Mal kei­nen Bank­aus­zah­lungs­plan, son­dern einen Fond­aus­zah­lungs­plan (ETF). Der gro­ße Vor­teil dabei ist, dass das noch nicht ent­nom­me­ne Kapi­tal ja wei­ter Ren­di­te abwirft. So wird der Kapi­tal­ver­zehr ent­schleu­nigt und je nach Höhe der regel­mä­ßi­gen Ent­nah­men und der Ver­zin­sung, sogar ganz gestoppt. Eben­falls posi­tiv auf eine schritt­wei­se Ent­nah­me des Kapi­tals wirkt sich der Spar­pausch­be­trag von 801€ pro Per­son aus, der nun jedes Jahr aufs neue genutzt wer­den kann. Die Höhe der Ent­nah­me ist abhän­gig von der Ren­ten­lü­cke, die geschlos­sen wer­den muss. Eben­falls sinn­voll sind nur wenig Ent­nah­men pro Jahr, um die dadurch ent­ste­hen­den Trans­ak­ti­ons­kos­ten zu minimieren.

Um das all­ge­mei­ne Risi­ko noch etwas redu­zie­ren zu kön­nen, bie­ten sich auch hier zusätz­lich zum ETF-Ent­nah­me­plan, noch meh­re­re Tages-/Fest­geld­kon­ten bis zur Ein­la­gen­si­che­rung von 100.000€ an, um in einer Crash–Situation nicht in Liqui­di­täts­pro­ble­me zu gera­ten. Spa­rer Simon nimmt bei­spiels­wei­se 300.000€ aus sei­nem ETF-Depot.

Bei einer jähr­li­chen Ren­ten­lü­cke von 10.000€ und einer zusätz­li­chen Ent­nah­me von 300.000€ des Tages-/und Fest­geld­kon­tos, hät­te Spa­rer Simon immer noch ein Ver­mö­gen von 700.000€ in sei­nem ETF–Depot, wel­ches mit durch­schnitt­lich 6% ver­zinst wird.

Um die Ren­ten­lü­cke von 10.000€ zu schlie­ßen, müss­te Spa­rer Simon jedes Jahr etwa 13.500€ abhe­ben, um nach Abzug der Steu­ern auf 10.000€ net­to zu kom­men. Da sein Kapi­tal sich aller­dings mit 6% ver­zinst, also sein Kapi­tal für ihn jedes Jahr min­des­tens 42.000 € erwirt­schaf­tet, wird sein Kapi­tal nicht auf­ge­zehrt, son­dern wächst wei­ter­hin. Hier der Über­blick zur Kapi­tal­ent­wick­lung

Sogar der drei­fa­che Bedarf also 13.500€ • 3 = 40.500€ könn­te Spa­rer Simon jedes Jahr pro­blem­los ent­neh­men. (Kapi­tal­ent­wick­lung). Und selbst bei einer Ent­nah­me von 60.000€ pro Jahr, wür­de das Kapi­tal für knapp 20 Jah­re aus­rei­chen. (Kapi­tal­ent­wick­lung)

 

c) Die ren­di­te­star­ke Strategie

Hier­bei setzt Spa­rer Simon nur auf einen ETF-Ent­spar­plan, da er ja schon ein Tage­geld­kon­to in Höhe von 50.000€ besitzt und ihm das genü­gend Sicher­heit bie­tet. Die Höhe der jewei­li­gen Kapi­talent­nah­me rich­tet sich nach dem 4%-Prinzip, hier­bei wird jedes Jahr 4% der Kapi­tal­sum­me ent­nom­men. Da man von einer durch­schnitt­li­chen Ren­di­te von über 4% aus­ge­hen kann, ent­steht somit eine ewi­ge unend­li­che Rente.

Bei einem Kapi­tal von 1.000.000€ sind das 40.000€ pro Jahr, abzüg­lich Steu­ern dann 30.000€. Dadurch, dass der ETF im Nor­mal­fall bes­ser als 4% per­formt, wird das Kapi­tal nicht nur nicht auf­ge­braucht, son­dern sogar ver­mehrt. Ein wei­te­rer kla­rer Vor­teil an die­ser Metho­de ist, dass man im Alter ziem­lich gut abge­si­chert ist und man trotz­dem, nach dem Tod sei­nen Erben noch eine schö­ne Sum­me ver­ma­chen kann.

Wer nicht stän­dig Antei­le ver­kau­fen will, kann sei­ne monat­li­che Zusatz­ren­te auch über Divi­den­den aus Divi­den­den-ETFs bezie­hen. So kann man zum Bei­spiel bei Ren­ten­ein­tritt sein Kapi­tal in Divi­den­den-ETFs umschich­ten und von da an dann von den 3–4% Divi­den­de pro Jahr leben, ohne Antei­le ver­kau­fen zu müs­sen. Reicht die Divi­den­de ein­mal nicht aus, kön­nen zusätz­lich immer noch Kapi­tal­an­tei­le ver­äu­ßert wer­den. 

Sparplan

3. Das Komplettbeispiel

Um das Gan­ze ein­mal so über­sicht­lich und so ein­fach wie mög­lich dar­zu­stel­len, hier ein kom­plet­tes Bei­spiel zur Vorgehensweise.

Wir gehen davon aus, dass Spa­rer Simon 2.000€ pro Monat (heu­ti­ger Kauf­kraft) zum Leben braucht und auch im Alter nicht davon abwei­chen möch­te. Die 2000€ heu­ti­ger Kauf­kraft ent­spre­chen 3.622€ der zukünf­ti­gen Kauf­kraft im Jah­re 2050. Laut Ren­ten­be­scheid bekommt Spa­rer Simon im Jah­re 2050 bei einer jähr­li­chen Ren­ten­an­pas­sung von 1%, eine Ren­te von 2.800€. Zieht man hier­von noch 20% für Steu­ern und Sozi­al­ab­ga­ben ab, so gelangt man zu einer zukünf­ti­gen Kauf­kraft sei­ner Ren­te von 2240€.

2.800€ • 0,8 (1 – 0,2 Steu­ern + Sozi­al­ab­ga­ben) = 2240€

Die ent­stan­de­ne Ren­ten­lü­cke beträgt dem­nach dann 1.382€

3.622€ – 2.240€ = 1.382€.

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(*) Pro­vi­si­ons- und Affi­lia­te-Links: Als Part­ner von Amazon.com & Digistore24 ver­die­ne ich an qua­li­fi­zier­ten Ver­käu­fen bzw. Ver­mitt­lun­gen. Hier­bei ent­ste­hen euch selbst­ver­ständ­lich kei­ne Zusatzkosten.

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Literatur­empfehlung (*)

Sou­ve­rän Inves­tie­ren vor  und im Ruhestand

von Gerd Kommer

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Ach­tung: Die unter smart-nab.com  ver­öf­fent­lich­ten Arti­kel und Tex­te stel­len kei­ne Anla­ge­be­ra­tung oder Steu­er­be­ra­tung dar, eben­so wenig eine Emp­feh­lung zum Kauf oder Ver­kauf von Wert­pa­pie­ren. Ich ver­öf­fent­li­che hier ledig­lich mei­ne per­sön­li­che Mei­nung. Akti­en, ETFs und Fonds sind immer mit Risi­ken behaf­tet. Auch ein Total­ver­lust des ein­ge­setz­ten Kapi­tals ist mög­lich. Trotz gewis­sen­haf­ter Recher­che kann und wer­de Ich für die Rich­tig­keit und Voll­stän­dig­keit der Infor­ma­tio­nen kei­ne Haf­tung über­nom­men. Beach­tet bit­te auch noch ein­mal mei­nen geson­der­ten Dis­c­lai­mer als Teil des Impressums.

Aber Ach­tung, in den dar­auf­fol­gen­den Jah­ren steigt der Kapi­tal­be­darf von Spa­rer Simon in die­sem Bei­spiel wei­ter mit 2% Inflation, sei­ne Ren­te jedoch nur um 1%.

Spa­rer Simon braucht also im Jah­re 2050 min­des­tens 1.382€ pro Monat aus einer zusätz­li­chen Alters­vor­sor­ge. Das sind gan­ze 16.584€ im Jahr. Im bes­ten Fall will Spa­rer Simon die­se Lücke durch schritt­wei­ses Ver­kau­fen sei­nes ETF-Kapi­tals schlie­ßen, ohne dabei sein Kapi­tal zu ver­zeh­ren. In die­sem Fall müss­te Spa­rer Simon noch 25% Abgel­tungs­steu­er in sei­nen Jah­res­be­darf ein­rech­nen, das wäre dann 20.730€.

 

16.584€ • 1,25 (1 + 0,25 Abgel­tungs­steu­er) = 20.730€

Im Hin­blick auf das 4%-Entnahmeprinzip, bedeu­tet dies das eben jene 20.730€ maxi­mal 4% des Gesamt­ka­pi­tals betra­gen dürfen.

Dem­entspre­chend wird dann ein Kapi­tal von 518.250€ benötigt.

 20.730€ = 4%

5182,5€ = 1%

518.250€ = 100%

Da jedoch das Kapi­tal durch­schnitt­lich mit 6% ver­zinst wird und somit das Gesamt­ka­pi­tal jedes Jahr grö­ßer wird, kann man jedes Jahr auch mehr Geld für die 4% ent­neh­men. Damit wäre dann auch die fort­lau­fen­de Inflation ausgeglichen.

Ein Kapi­tal­be­darf von 518.250€ wird bei 40 Jah­ren Anspar­pha­se, schon mit 270€ monat­li­cher Spar­ra­te bei rea­lis­ti­scher ETF Ver­zin­sung von 6% erreicht. Spart man jedoch nur 30 Jah­re oder nur 20 Jah­re so benö­tigt man schon 529€ bezie­hungs­wei­se 1.137€ um ein Kapi­tal von 518.250€ zu erreichen.

 

Fazit

Mei­ner Mei­nung nach ist es emi­nent, zumin­dest in etwa sei­ne per­sön­li­che Ren­ten­lü­cke zu ken­nen. Umso frü­her einem die­se bewusst wird des­to bes­ser kann man dage­gen vor­ge­hen. Heut­zu­ta­ge reicht die gesetz­li­che Ren­te nicht mal mehr um die Hälf­te des vor­he­ri­gen Net­to­ein­kom­mens zu decken. Des­halb ist es unab­ding­bar pri­vat vor­zu­sor­gen und dies geht momen­tan nir­gend­wo bes­ser als mit einem ETF.

Gera­de beim Ent­spa­ren von ETFs hat der Anle­ger vie­le Mög­lich­kei­ten. Momen­tan sehe ich per­sön­lich die bes­te Mög­lich­keit in einer stück­chen­wei­sen Kapi­talent­nah­me (Vari­an­te C) von 4%, da man so hypo­te­tisch gese­hen eine ewi­ge Ren­te erzie­len könn­te. Auch in Kom­bi­na­ti­on mit einer Liqui­di­täts­re­ser­ve in Form von Tages­geld hal­te ich die­se für sinn­voll, gera­de für weni­ger risi­ko­freu­di­ge Anle­ger. Jedoch muss in jedem Fall noch dar­auf hin­ge­wie­sen wer­den, dass kein Mensch weiß, inwie­weit sich Zins­ni­veau, Ren­di­te­er­war­tung, Ren­ten­ni­veau oder auch Inflation in Zukunft ent­wi­ckeln wer­den. Eben­so kön­nen in paar Jah­ren neue, bes­se­re For­men der Alters­vor­sor­ge gefun­den wor­den sein, dann kann man sei­nen ETF auch pro­blem­los ver­äu­ßern und sein Geld ander­wei­tig inves­tie­ren. Gera­de lang­fris­ti­ge Kapi­tal­an­le­ger wie ich wür­den sich sehr über eine Ände­rung der Kapi­tal­ertrags­steu­er freuen.

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