Manch einer hält sie für über­be­wer­tet, der ande­re für grund­le­gend. Die Rede ist von den Grund­prin­zi­pen der Ver­mö­gens­bil­dung. Der Ansatz, all­ge­mei­ne Grund­prinzipien zum Vermögens­aufbau auf­zu­stel­len, stammt aus dem Buch „Sou­ve­rän Inves­tie­ren für Ein­stei­ger“ von Gerd Kom­mer – der ETF-Insti­tu­ti­on in Deutsch­land schlecht­hin. Herr Kom­mer spricht in sei­nem Buch von 15 Grund­prinzipien. Wie ich fin­de, bedin­gen sich man­che Prin­zi­pi­en gegen­sei­tig, wes­halb ich mich in die­sem Arti­kel auf 7 Grund­prinzipien begrenze.

 

Grund­prin­zip 1: Die richtigen Glau­bens­sät­ze zu Geld
Grund­prin­zip 2: Der richtige Umgang mit Schul­den
Grund­prin­zip 3: Über­schuss gene­rie­ren
Grund­prin­zip 4: Human­ka­pi­tal als Trumpf gegen Inter­es­sen­kon­flik­te
Grund­prin­zip 5: Das magi­sche Drei­eck der Geld­an­la­ge
Grund­prin­zip 6: Rea­lis­ti­sche Ren­di­te­er­war­tung
Grund­prin­zip 7: Markttiming

Die­se 7 Prin­zi­pi­en sind mei­ner Mei­nung nach die Grund­la­ge, um Ver­mö­gen aufzubauen.

Grund­prin­zip 1: 

Die richtigen Glau­bens­sät­ze zu Geld

Glau­bens­sät­ze sind Wer­te, Regeln und Ein­schät­zun­gen, die wir gebil­det haben um uns in der Welt zurecht­zu­fin­den. Sie beru­hen auf unse­ren Erfah­run­gen und Prägungen.

Es gibt sowohl posi­ti­ve Glau­bens­sät­ze, die uns beflü­geln kön­nen wie: „Ich kann alles errei­chen, wenn ich es wirk­lich will!“ als auch nega­ti­ve Glau­bens­sät­ze, die uns limi­tie­ren wie: „Ich schaff das sowie­so nicht, das ist zu kom­pli­ziert für mich.“

Der welt­be­kann­te ame­ri­ka­ni­sche Autor und Coach Tony Rob­bins sagt in sei­nem Best­sel­ler Buch (…) den wah­ren Satz: 

„Die gegen­wer­ti­ge Situa­ti­on eines Men­schen ist das genaue Spie­gel­bild sei­ner Glaubenssätze“.

Auf die Ver­mö­gens­bil­dung über­tra­gen bedeu­tet das: Wenn du eine nega­ti­ve Ein­stel­lung gegen­über Geld hast, wird es dir bei­na­he unmög­lich wer­den, Ver­mö­gen zu bil­den. Daher ist der ers­te und wich­tigs­te Schritt, zu begrei­fen, dass Geld­be­sitz nicht ver­werf­lich, son­dern erstre­bens­wert ist. Sage dich los von Glau­bens­sät­zen wie „Geld ist die Wur­zel allen Übels“.
Mit Geld kann man genau­so viel Gutes wie Schlech­tes tun – der Besitz von Geld allein ist in kei­nem Fall etwas Ver­werf­li­ches. Zwar macht Geld allein sicher nicht glück­lich, ver­schafft uns aber eine gewis­se Sicher­heit und Frei­heit.
Ver­su­chen sie Geld als ihren Freund zu betrach­ten, der ihnen dabei hilft, ihre Zie­le und Wün­sche zu erreichen.

Grund­prin­zip 2: 

Der richtige Umgang mit Schulden

„Schul­den sind tabu“

 

Aber wie bei jeder Regel gibt es Aus­nah­men. Die Aus­nah­men nen­nen sich Invest­ment­schul­den und davon gibt es zweierlei.

Zum einen die Immo­bi­li­en­schul­den, die man auf­nimmt um ein Haus zu finan­zie­ren, das man ent­we­der selbst bewohnt oder ver­mie­tet.
Die ande­re Kate­go­rie an Invest­ment­schul­den sind Wei­ter­bil­dungs­schul­den, die man auf­nimmt um das eige­ne Human­ka­pi­tal (Fach­wis­sen) zu erwei­tern. Unter Wei­ter­bil­dungs­schul­den ver­steht man Kos­ten für Semi­na­re, Schu­lun­gen sowie Studiengebühren.

Der Unter­schied zwi­schen Invest­ment­schul­den und ande­ren Schul­den ist, dass man hier Schul­den macht um lang­fris­tig mehr Erträ­ge zu erzie­len. Also Schul­den, die sich mit der Zeit amortisieren.

Bei­spiel: Per­son XY zahlt 1.000€ für eine Fort­bil­dung. Die dort erlern­ten Fähig­kei­ten ver­schaf­fen ihr eine Gehalts­er­hö­hung in Höhe von 100€ pro Monat. Nach 10 Mona­ten sind somit alle Kos­ten für die Wei­ter­bil­dung wie­der amor­ti­siert, ab Monat 11 erzielt die Per­son XY einen finan­zi­el­len Gewinn aus ihrer Weiterbildung.

Der böse Gegen­part zu den Invest­ment­schul­den sind die Kon­sum­schul­den. Schul­den, die man auf­nimmt um Kon­sum­freu­den zu finan­zie­ren ohne das nöti­ge Kapi­tal dafür direkt auf­brin­gen zu kön­nen. Die so finan­zier­ten Kon­sum­gü­ter ver­lie­ren aber mit der Zeit an Wert und bie­ten somit lang­fris­tig kei­ner­lei finan­zi­el­len Vorteil.

Zu den „bösen“ Kon­sum­schul­den zäh­len unter ande­rem Finan­zie­run­gen von Autos, Möbeln, TVs, PCs oder Urlau­ben. Ja – durch das aktu­el­le Zins­ni­veau und die dar­aus resul­tie­ren­den 0%-Finanzierungs-Angebote lässt man sich schnell zu Kon­sum­kre­di­ten ver­lei­ten. Trotz­dem blei­ben Kon­sum­schul­den Gift für den Vermögens­aufbau. Vor allem Kre­dit­kar­ten­schul­den mit den hohen Über­zie­hungs­zin­sen, gilt es in jeden Fall zu vermeiden.

Am Bes­ten ist es, Kon­sum­gü­ter immer nur dann zu kau­fen, wenn man die­se sofort in vol­ler Höhe bezah­len kann.

Beim Vermögens­aufbau gilt in Bezug auf Schul­den: Immer zuerst bestehen­de Schul­den kom­plett til­gen und in kei­nem Fall neue Kon­sum­schul­den anhäu­fen. Erst dann kann man begin­nen, grö­ße­re Beträ­ge zur Ver­mö­gens­bil­dung anzulegen.

Zuerst Schul­den zu til­gen ist des­halb zu emp­feh­len, da die Zin­sen bei der­lei Finan­zie­run­gen garan­tiert und lan­ge nicht so vola­til sind wie bei ande­ren Geld­an­la­gen. Man bekommt sozu­sa­gen eine garan­tier­te Ren­di­te in Höhe der Finan­zie­rungs­zin­sen. Falls über die Beträ­ge zur Til­gung und der Zin­sen hin­aus noch monat­li­ches Kapi­tal ver­füg­bar ist, kann man auch noch zusätz­lich begin­nen, Ver­mö­gen zu bil­den. Alter­na­tiv dazu gilt es zu ver­su­chen, eine Son­der­til­gung in die Wege zu leiten.

Bei Inves­ti­ti­ons­schul­den ist es eben­so sinn­voll zuerst die­se zu til­gen und nur wenn noch wei­te­res Kapi­tal erüb­rigt wer­den kann mit dem zusätz­li­chen Vermögens­aufbau zu beginnen.

Grund­prin­zip 3: 

Die Wich­tig­keit des monat­li­chen Überschusses

 „Ver­mö­gen lässt sich nur bil­den, wenn man mehr ein­nimmt als man ausgibt“.

Des­halb ist es enorm wich­tig zu wis­sen, wel­che Ein-/ uns Aus­ga­ben sich monat­lich gegenüberstehen.

Als ers­ten Schritt soll­test du dir einen Monat lan­ge notie­ren, für wel­che Din­ge du in die­sem Bei­spiel­mo­nat jeweils wie­viel Geld ausgibst.

Unter­tei­le in Schritt 2 dann dei­ne Aus­ga­ben in fixe Aus­ga­ben (Kos­ten die immer in glei­cher oder ähn­li­cher Höhe anfal­len) wie Mie­te und Neben­kos­ten und in varia­ble Aus­ga­ben wie Nah­rung und Kleidung.

In Schritt 3 über­legst du dir, wie du an den varia­blen Kos­ten spa­ren oder Fix­kos­ten redu­zie­ren kannst. Eine Mög­lich­keit, Fix­kos­ten ein­zu­spa­ren wäre bei­spiels­wei­se, den Strom­an­bie­ter zu wech­seln. Hier­zu gibt es eini­ge hilf­rei­che Ver­gleichs­por­ta­le im Inter­net. Das Glei­che gilt natür­lich auch bei Gas-/ und Inter­net­an­bie­tern.
Denn eigent­lich kann jeder an einer Stel­le spa­ren oder hat Aus­ga­ben für Pos­ten, die er eigent­lich gar nicht benötigt.

Die­ses Zitat aus dem Buch „Dei­ne bes­te Investition“ von Cash­flow-Exper­te Patrick Grei­ner, trifft es sehr gut:

„Wir nei­gen viel zu oft dazu, Din­ge zu kau­fen, die wir nicht brau­chen. Mit Geld, das wir nicht haben, nur um Men­schen zu beein­dru­cken, denen wir eigent­lich völ­lig egal sind.“

Durch die Redu­zie­rung der monat­li­chen Kos­ten kann man ganz ein­fach die eige­ne Spar­ra­te stei­gern und somit viel leich­ter Ver­mö­gen auf­bau­en. Denn durch den Zin­ses­zins­ef­fekt kön­nen schon monat­lich ein­ge­spar­te 10€ – bei einem län­ge­ren Anla­ge­ho­ri­zont – ein paar Tau­send Euro ausmachen.

Ver­glei­che ein­fach mal die­se bei­den PDFs.

PDF mit 160€ Sparrate

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Tipp:

Eine sinn­vol­le Hil­fe beim Spa­ren ist es, direkt am Monats­an­fang auto­ma­ti­siert einen Betrag X auf ein sepa­ra­tes Kon­to (Depot) zu über­wei­sen. So gerätst du gar nicht in Ver­su­chung dei­nen Spar­be­trag ander­wei­tig zu ver­brau­chen. Eine wei­te­re Hil­fe kann das Füh­ren eines Haus­halts­bu­ches sein.

 

Grund­prin­zip 4: 

Dein Human­ka­pi­tal

Eine wei­te­re Mög­lich­keit, einen grö­ße­ren monat­li­chen Über­schuss zu gene­rie­ren, ist es, die Ein­nah­men zu erhö­hen. Dies geht am bes­ten durch die Erwei­te­rung dei­nes Humankapitals.

Unter Human­ka­pi­tal ver­steht man die Leis­tungs­fä­hig­keit und das Wis­sen zu bestimm­ten Tätig­kei­ten. Unter ande­rem durch Wei­ter­bil­dun­gen erhöht man sein beruf­li­ches Human­ka­pi­tal und damit auch sei­nen Wert in der Fir­ma da sich dein Gehalt nach dei­nen beruf­li­chen Fähig­kei­ten und dem dar­aus resul­tie­ren­den Wert für die Fir­ma richtet.

Um dies zu ver­deut­li­chen, zie­hen wir noch ein­mal das Bei­spiel zu den Invest­ment­schul­den (Grund­prin­zip 2) her­an, da es bei die­sem Bei­spiel im Beson­de­ren um die Lohn­er­hö­hung auf­grund einer Wei­ter­bil­dung (Human­ka­pi­ta­ler­wei­te­rung) geht.

 

Bei­spiel: 

Per­son XY zahlt 1.000€ für eine Fort­bil­dung. Die dort erlern­ten Fähig­kei­ten ver­schaf­fen ihr eine Gehalts­er­hö­hung in Höhe von 100€ pro Monat. Nach 10 Mona­ten sind somit alle Kos­ten für die Wei­ter­bil­dung wie­der amor­ti­siert. Ab dem 11ten Monat zieht Per­son XY aus ihrer Wei­ter­bil­dung einen finan­zi­el­len Gewinn und die Spar­sum­me lässt sich somit um 100€ erhö­hen also – ohne Zin­sen – bereits um 1.200€ mehr im Jahr.

Auch in Bezug auf die Ver­mö­gens­bil­dung ist ein erwei­ter­tes Human­ka­pi­tal von Vor­teil. Wenn du dei­ne Finan­zen selbst regeln kannst, sparst du dir einen Bank­be­ra­ter. Außer­dem ver­hin­derst du somit auch einen Inter­es­sen­kon­flikt da Bank­be­ra­ter nicht mit jedem Pro­dukt gleich viel ver­die­nen. Aus­nah­men hier­bei sind Provisionsberater.

Mer­ke dir also des­halb, dass dein bes­ter Anla­ge­be­ra­ter immer du selbst bist denn nie­man­dem liegt mehr an dei­nem Erfolg als dir selbst. Vor­aus­set­zung dafür ist natür­lich, dass du genü­gend Human­ka­pi­tal in die­sem Bereich besitzt.

Zur Ver­deut­li­chung die­ser Aus­sa­ge: Ein aktiv gema­nag­ter Invest­ment­fond ver­schlingt im Jahr 1–2% Zin­sen. Bei einem zu ver­wal­ten­den Ver­mö­gen von 100.000€ ent­spricht das bis zu 2.000€ jähr­lich. Gera­de ein pas­si­ver Invest­ment­an­satz mit ETFs ist – selbst für Anfän­ger – rela­tiv ein­fach und ohne gro­ßen Auf­wand umsetzbar.

Bei­trags­emp­feh­lung: Was sind ETFs?

 

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Grund­prin­zip 5: 

Das magi­sche Drei­eck der Geldanlage

Um Ver­mö­gen sinn­voll bil­den zu kön­nen musst du ver­ste­hen, auf wel­chen Kom­po­nen­ten die Geld­an­la­ge beruht. Der gän­gigs­te Ansatz hier­für ist das „magi­sche Drei­eck der Geldanlage“

Die Gra­fik zeigt, dass Ren­di­te, Sicher­heit und Liqui­di­tät mit­ein­an­der nega­tiv kor­re­lie­ren. Wenn also die Sicher­heit erhöht wer­den soll, muss die Ren­di­te­er­war­tung gesenkt wer­den. Eine Geld­an­la­ge, die alle drei Fak­to­ren umfasst ist daher so gut wie ausgeschlossen.

Die Ren­di­te kann also so zustan­de kom­men, dass man bei der Geld­an­la­ge mehr Risi­ko in Kauf nimmt – und dem ent­spre­chend weni­ger Sicher­heit. Die bes­ten Ren­di­ten sind am Akti­en­markt zu fin­den und die­ser ist sehr vola­til – also schwan­kend, was schließ­lich die Liqui­di­tät beeinflusst.

Gerd Kom­mer spricht in sei­nem Buch von der Ren­di­te als Schmer­zens­geld, das man bekommt, weil man Abstri­che bei Sicher­heit und Liqui­di­tät macht.

 

Grund­prin­zip 6: 

Die richtige Renditeerwartung

Doch selbst am Akti­en­markt ist es uto­pisch zu glau­ben, dass man dort schnell reich wird. Nein, nur die Wenigs­ten schaf­fen es, lang­fris­tig eine Ren­di­te über 15% zu erzie­len. Aber eine durch­schnitt­li­che Ren­di­te von 5–7%, mit pas­si­ven ETFs ist durch­aus rea­lis­tisch. Auf­grund des Zin­ses­zins­ef­fekts wächst das ange­leg­te Kapi­tal expo­nen­ti­ell. Selbst mit klei­nen monat­li­chen Spar­be­trä­gen von 100€ lässt sich lang­fris­tig ein ordent­li­ches Kapi­tal aufbauen.

Zur Ver­deut­li­chung fol­gen­des Beispiel:

Wenn man in den Jah­ren von 1992–2017 jeden Monat 100€ in den DAX (Deut­scher Akti­en Index mit den 30 größ­ten Fir­men Deutsch­lands) inves­tiert hät­te – bei einer Durch­schnitts­no­mi­nal­ren­di­te von 8,9%, so hät­te man im Jah­re 2017 ein Ver­mö­gen von fast 105.000€ erreicht. Davon wären allein 75.000€ Zin­sen bei 30.000€ Ein­zah­lung gewesen.

Rech­nung als PDF 105.000€

Eben­so gro­ßen Ein­fluss auf die Ren­di­te haben die lau­fen­den Kos­ten. So kos­tet ein aktiv gema­nag­ter Fond mit 1–2% im Jahr deut­lich mehr als ein ETF mit 0,2–0,5%. Die­se Kos­ten sind – im Gegen­satz zu den Ren­di­te­pro­gno­sen – konstant.

Zur Ver­deut­li­chung wird das obi­ge Bei­spiel noch­mals her­an­ge­zo­gen und neu berech­net mit einer akti­ven Invest­ment­kos­ten­quo­te von 1,5%. Hier wür­de man statt 105.000€ nur noch 90.000€ an Ver­mö­gen erzielen.

Rech­nung als PDF 90.000€

Bei ande­ren Asset­klas­sen ist die Ren­di­te­er­war­tung deut­lich gerin­ger, dafür sind die­se Asset­klas­sen siche­rer und/oder liquider.

 

Grund­prin­zip 7: 

Markt­ti­ming

Nie­mand kennt die Zukunft und weiß, wie sich Akti­en, Roh­stof­fe, Anlei­hen oder Immo­bi­li­en­wer­te ent­wi­ckeln wer­den. Sicher­lich gibt es rea­lis­ti­sche Pro­gno­sen, aber es sind und blei­ben Pro­gno­sen. Daher soll dir Grund­prin­zip 7 ver­deut­li­chen, dass es bes­ser ist kein Markt­ti­ming – also kein Abpas­sen von Hoch-/ und Tief­punk­ten zu ver­su­chen. Nie­mand trifft regel­mä­ßig genau den richtigen Zeit­punkt zum Kauf oder  Ver­kauf von Akti­en (ETFs). Oft­mals kos­ten die­se Ver­su­che viel Geld, weil zu lan­ge gewar­tet wird und der­weil die Kur­se schon viel zu weit gefal­len oder gestie­gen sind. Außer­dem müs­sen auf Käu­fe und Ver­käu­fe immer Steu­ern gezahlt werden.

Somit steht man in den meis­ten Fäl­len bes­ser da, wenn man ein­fach inves­tiert ohne den Ver­such, den Markt timen zu wol­len. Des­halb hal­te dich am Bes­ten an die alte Börsenweisheit:

„Hin und Her, macht Taschen leer“.

Mein Fazit

Wenn du die wich­tigs­ten Grund­prinzipien ver­in­ner­lichst und umge­setzt hast, dann steht einem erfolg­rei­chen Start in den Vermögens­aufbau nichts mehr im Wege. Natür­lich gibt es noch wei­te­re Grund­prin­zi­pen, die es zu beach­ten gilt. Die­se sind unter ande­rem in Gerd Kom­mers Buch zu fin­den. Aber für den Anfang bist du gut auf­ge­stellt, wenn du die wich­tigs­ten, hier erklär­ten Grund­prinzipien befolgst. Nun bist du an dem Punkt ange­langt, an dem du dir bewusst machen soll­test, was du mit dei­nem Vermögens­aufbau errei­chen möch­test, hier­zu lege ich dir die­sen Blog­ar­ti­kel „Die 4 ver­schie­de­nen Pha­sen des Vermögens­aufbaus“ ans Herz. Erst wenn du dir dei­ner Zie­le bewusst bist, kannst du dich der genau­en Invest­ment­stra­te­gie widmen.

 

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