Der Eine schwört auf das pas­si­ve Buy and Hold, der Ande­re ist fest davon über­zeugt, dass nur eine akti­ve Invest­ment-Stra­te­gie der Weis­heit letz­ter Schluss sein kann. In die­sem Arti­kel füh­le ich bei­den Stra­te­gien auf den Zahn damit du am Ende ent­schei­den kannst, ob akti­ves Inves­tie­ren in Ein­zel­ak­ti­en oder pas­si­ves Inves­tie­ren in ETFs für dich sinn­vol­ler ist.
Oder ist es sogar eine Mischung der bei­den Anla­ge­stra­te­gien am sinnvollsten?

Wich­tig ist hier noch zu erwäh­nen, dass bei dem akti­ven Inves­tie­ren nicht die Rede vom Tra­ding oder ande­ren Spe­ku­la­ti­ons­ob­jek­ten ist. Die Rede ist hier ganz klar von Inves­tie­ren in Akti­en und nicht vom Spe­ku­lie­ren mit Aktien.

1. Was ver­steht man unter akti­vem Inves­tie­ren in Einzelaktien?

2. Was ver­steht man unter pas­si­vem Inves­tie­ren in ETFs?

3.  Die DAX Top 5 & Flop 5

4. Wel­che Mög­lich­kei­ten gibt es, bei­de Stra­te­gien zu verbinden?

1. Akti­ves Inves­tie­ren in Einzelaktien

Eine akti­ve Invest­ment­stra­te­gie bedeu­tet ein­zel­ne Akti­en zu kau­fen, die­se immer wie­der anhand von Kenn­zah­len und Markt­ent­wick­lun­gen neu zu bewer­ten und dann zu ent­schei­den, ob man die Aktie ganz oder teil­wei­se ver­kauft. Sprich die eine Aktie durch eine ande­re Aktie zu erset­zen. Oder gege­be­nen­falls noch­mals neue Akti­en die­ses Unter­neh­men hinzukauft.

Beim akti­ven Inves­tie­ren in Ein­zel­ak­ti­en ist häu­fig die Rede vom soge­nann­ten „Markt schla­gen“, sprich mit dem eige­nen Akti­en­port­fo­lio eine bes­se­re Ren­di­te zu erzie­len, als ein Ver­gleichs­in­dex wie der MSCI World (Der MSCI World ist ein Index, der den Welt­markt mit 1600 Unter­neh­men abbil­det). In so einem Index ren­tie­ren die ein­zel­nen Unter­neh­men unter­schied­lich gut, sprich ein Unter­neh­men per­formt bes­ser, ein ande­res schlech­ter als der Gesamt­durch­schnitt. Beim akti­ven Inves­tie­ren ver­sucht man nun die Unter­neh­men anhand von Kenn­zahl­ana­ly­sen zu fin­den, die bes­ser als der Schnitt ren­tie­ren. Falls dies gelingt erwirt­schaf­tet man eine Über­ren­di­te. Aller­dings kommt nun bei einem nor­ma­len Akti­en­port­fo­lio von 20–30 Ein­zel­ak­ti­en, auch ein deut­lich höhe­rer Anla­ge­be­trag auf ein Unter­neh­men, als bei einem ETF auf einen Index mit 1600 Unter­neh­men. Was eine deut­lich schlech­te­re Diver­si­fi­ka­ti­on mit sich bringt.

 

Zur Ver­deut­li­chung fol­gen­des Beispiel:

Der Apple Anteil am MSCI World beträgt im Juni 2020 in etwa 3%. Geht man nun von einem Invest­ment­ka­pi­tal von 1000€ in den MSCI World aus, ent­spricht 30€. Wenn die Fir­ma Apple jetzt eine Ren­di­te von 10% erzielt sind das 3€ abso­lu­te Ren­di­te die Apple zur Gesamt­ren­di­te beisteuert.

Erwirbt man statt des MSCI World nun Ein­zel­ak­ti­en von Apple im Wert von 100€ dann wür­de man  abso­lu­te Ren­di­te (abso­lu­te Ren­di­te in € & rela­ti­ve Ren­di­te in %)  von 10€ erzie­len (10% rela­ti­ve Ren­di­te). Das wären mehr als 3 Mal so viel abso­lu­te Rendite.

Der erhöh­te Kapi­tal­ein­satz ver­stärkt die abso­lu­ten Ren­di­te­chan­cen, aber eben­so die Gefahr von gro­ßen Verlusten.

Vor­tei­le:

Vor­teil 1: Humankapital

Um sinn­voll mit Ein­zel­ak­ti­en aktiv han­deln zu kön­nen, benö­tigt man jede Men­ge Wis­sen und Erfah­rung. Durch das Sam­meln von Infor­ma­tio­nen erwei­tert man so sein Human­ka­pi­tal und legt damit die Grund­la­ge für spä­te­re Erfol­ge. Denn durch die Lern­ef­fek­te, die sich bei der Beschäf­ti­gung mit der Bör­se erge­ben erhöht man nicht nur die Chan­ce höhe­re Ren­di­ten erzie­len zu kön­nen, son­dern man erwei­tert zusätz­lich auch sei­ne Allgemeinbildung.

 

Vor­teil 2: Mög­li­che Überrendite

Da man deut­lich weni­ger Unter­neh­men im Akti­en­port­fo­lio hat, als bei einem ETF auf einen Welt-Index, ver­teilt sich der Gesamt­an­la­ge­sum­me auf weni­ger Unter­neh­men. Dem­entspre­chend wer­den dann die ein­zel­nen Unter­neh­mens­an­tei­le grö­ßer, sprich man steckt grö­ße­re Geld­be­trä­ge in ein­zel­ne Unter­neh­mens­ak­ti­en. Dadurch lässt sich dann mehr abso­lu­te Ren­di­te pro Ein­zel­ak­tie erzie­len. Wenn man meh­re­re Unter­neh­mens­ak­ti­en im Depot hat die bes­ser als der Markt ren­tie­ren, so lässt sich sowohl eine höhe­re abso­lu­te als auch rela­ti­ve Gesamt­ren­di­te erzielen.

 

Vor­teil 3: kei­ne lau­fen­den Kosten

Im Gegen­satz zum ETF zahlt man kei­ner­lei lau­fen­de Gebüh­ren für das Hal­ten von Ein­zel­ak­ti­en. Der ETF ist zwar mit 0,2 – 0,5% pro Jahr auch noch sehr güns­tig, doch gera­de bei grö­ße­ren Sum­men und län­ge­ren Anla­ge­ho­ri­zon­ten sind auch bei 0,2–0,5% schnell paar tau­send Euro am Ende verloren.

Zum Bei­spiel bei einem inves­tier­ten Kapi­tal von 100.000€ sind das 500€ die man jedes Jahr mehr Kos­ten hat bei einem ETF als bei Ein­zel­ak­ti­en. Dar­aus wer­den dann bei Lang­zeit­in­ves­ti­tio­nen von 20 Jah­ren ins­ge­samt 10.000€.

 

Vor­teil 4: Schon mit klei­nen Beträ­gen möglich

Oft­mals den­ken vie­le Leu­te, dass man in Akti­en erst ab meh­re­ren Tau­send Euro inves­tie­ren kann. Aber das ist ein Irr­glau­be, denn schon ab 25€ im Monat lässt sich eine Aktie bzw. Akti­en­an­tei­le mit einem Spar­plan erwer­ben. So kann man schon mit 25€ Teil von gro­ßen Unter­neh­men wer­den. Gera­de für Gering­ver­die­ner und oder jun­ge Leu­te bie­ten Akti­en­spar­plä­ne von 25€ gute Chan­cen ers­te Bör­sen­er­fah­run­gen zu machen.

 

 

Nach­tei­le:

Nach­teil 1: Hoher Arbeitsaufwand

Um in der Lage sein zu kön­nen die bes­ten Akti­en­per­len zu ana­ly­sie­ren, muss man eini­ges an Arbeit und Zeit inves­tie­ren. Vor allem am Anfang ist die gan­ze Mate­rie noch recht kom­plex und daher schwie­rig zu ver­ste­hen. Und auch wenn der Anfang mal gemacht ist, muss man stets nahe am Gesche­hen an der Wirt­schaft und der Poli­tik sein, sonst wird man nur unwahr­schein­lich eine bes­se­re Ren­di­te erzie­len kön­nen als mit einem ETF.

 

Nach­teil 2: Erhöh­ter Stressfaktor

Da man ver­sucht aktiv den Markt zu schla­gen, inves­tiert man dem­entspre­chend viel Zeit in Akti­en­ana­ly­sen. Auf­grund des beacht­li­chen Zeit­auf­wan­des steigt dann das Stress­le­vel, vor allem dann wenn die Kur­se anfan­gen zu fal­len. Denn nie­mand möch­te rea­li­sie­ren dass der gan­ze Auf­wand umsonst war. Das Stress­le­vel erhöht sich immer wei­ter umso mehr Geld und Zeit inves­tiert wurde.

 

Nach­teil 3: Über­ren­di­te ist fraglich

Eine Über­ren­di­te mit Ein­zel­ak­ti­en zu erzie­len ist kei­nes­falls garan­tiert und auch nicht die Regel. Aller­ding  sind dafür Total­ver­lus­te deut­li­che wahr­schein­li­cher, als bei einem gut diver­si­fi­zier­ten ETF.  Und wenn doch mal eine Über­ren­di­te erzielt wur­de, dann steht die­se oft­mals in kei­nem guten Ver­hält­nis zum Mehr­auf­wand, der dazu not­wen­dig war.

Bei­spiel:

Der pas­si­ve Anle­ger erzielt mit einem Jah­res­auf­wand von 2 h eine Ren­di­te von 6% und der akti­ve Anle­ger bei einer Ren­di­te von 8% bei einem Auf­wand von 100 h. Also    mehr Ren­di­te bei 98h mehr Aufwand.

 

Nach­teil 4: Mindestkapital

Man kann zwar schon mit 25€ eine Aktie bespa­ren, aber um rich­tig diver­si­fi­ziert zu sein, benö­tigt man  dann schon deut­lich mehr Unter­neh­men als nur ein Ein­zel­nes. Ich wür­de so emp­feh­len  20 – 30 ver­schie­de­ne Unter­neh­mens­ak­ti­en zu besit­zen, aber min­des­tens mal 10 Unter­neh­mens­ak­ti­en. Um gleich­zei­tig 10 Unter­neh­men bespa­ren zu kön­nen bräuch­te man dann aber schon eine monat­li­che Spar­ra­te von 250€.

2. Pas­si­ves Inves­tie­ren in ETFs

Im Gegen­satz zum Inves­tie­ren in Ein­zel­ak­ti­en, wer­den bei der Buy & Hold Stra­te­gie mit ETFs nor­ma­ler­wei­se kei­ne Antei­le ver­kauft oder getauscht.  Die Idee die hin­ter Buy & Hold steckt ist ein­mal gekauf­te ETFs für immer zu hal­ten und von den Kurs­ge­win­nen zu pro­fi­tie­ren. Man ver­kauft, wenn über­haupt Antei­le nur aus Reb­a­lan­cing Gründen.

Der Unter­schied zum akti­ven Inves­tie­ren ist, dass man nicht ver­sucht den Markt zu schla­gen, son­dern vom Markt zu pro­fi­tie­ren in dem man ihn mög­lichst genau nach­bil­det. Die­se Markt­ab­bil­dung erfolgt über einen ETF, also einen bör­sen­ge­han­del­ten Fond. (Was sind eigent­lich ETFs?) Steigt oder fällt der abge­bil­de­te Markt, so steigt oder fällt auch der ETF in sei­nem Wert. Da man von einem all­ge­mei­nen Wirt­schafts­wachs­tum aus­geht, kann man ohne gro­ßen Auf­wand einen ETF der die Welt­wirt­schaft abbil­det bespa­ren und am all­ge­mei­nen Welt­wirt­schafts­wachs­tum mitverdienen.

Hier ein Bei­spiel, um die Ren­di­te­er­zie­lung bei einem ETF auf einen Index bes­ser zu verstehen.

Berech­nung der Gesamt­ren­di­te des abge­bil­de­ten ETFs

Gesamt­ren­di­te

= Fir­ma A erzielt eine Ren­di­te von 5% und macht 35% des Index aus.                    => (5 • 0,35) = 1,75

= Fir­ma B erzielt eine Ren­di­te von 10% und macht 25% des Index aus.                  => (10 • 0,25) = 2,5

= Fir­ma C erzielt eine Ren­di­te von 1% und macht 20% des Index aus.                  => (1 • 0,20) = 0,2

= Fir­ma D erzielt eine Ren­di­te von 3% und macht 15% des Index aus.                  => (3 • 0,15) = 0,45

= Fir­ma E erzielt eine Ren­di­te von 15% und macht 35% des Index aus.                  => (15 • 0,05) = 0,75

=> Gesamt­ren­di­ten von Fir­ma A+B+C+D+E                                              => 1,75 + 2,5 + 0,2 + 0,45 + 0,75 => 5,65 % Gesamtrendite

*Wer­te sind frei erfun­den & die­nen nur zur Verdeutlichung

Zur Ein­ord­nung die durch­schnitt­li­che Nomi­nal­ren­di­te des MSCI World lag in den letz­ten Jah­ren bei ca. 7%. Dies bezeich­net man auch als soge­nann­te Marktrendite.

Vor­tei­le:

Vor­teil 1: Weni­ger Arbeitsaufwand

Da man beim pas­si­ven Inves­tie­ren wie der Name es schon sagt pas­siv agiert ist der Auf­wand mar­gi­nal. Nach­dem ein­ma­li­gen Ein­rich­ten eines auto­ma­ti­sier­ten Spar­plans, fal­len bis auf das alle paar Jah­re unab­ding­ba­re Reb­a­lan­cen, kei­ner­lei akti­ve Arbeits­schrit­te mehr an. Am Bes­ten man schaut auch nur 1–2 Mal in sein Depot, da man sonst in fal­schen Aktio­nis­mus ver­fal­len könnte.

 

Vor­teil 2: Diversifikation

Da man einen oder meh­re­re gro­ße Indi­zes anhand von ETFs bespart, die die gan­ze Welt­wirt­schaft abbil­den ist man weit ent­fernt ein Klum­pen­ri­si­ko im Depot zu haben. Falls hier mal ein Unter­neh­men bank­rott­geht fällt dies nicht all­zu schwer ins Gewicht. Da die­ses im Nor­mal­fall von den bes­ser lau­fen­den Unter­neh­men mehr als auf­ge­fan­gen wer­den kann. Außer­dem wer­den schlecht ren­tie­ren­de Unter­neh­men auch nach und nach vom Inde­xan­bie­ter ent­fernt bezie­hungs­wei­se ausgetauscht.

 

Vor­teil 3: Das Kos­ten – Ren­di­te Verhältnis

ETF sind pas­siv gema­nag­te Index­fonds die über­schau­ba­re Gebüh­ren von 0,2 – 0,5 % im Jahr kos­ten und das Alles bei einer Ren­di­te von über 6%. Die­se Gebüh­ren wer­den direkt vom Kurs­wachs­tum abge­zo­gen, dass bedeu­tet der Anle­ger muss sich nicht selbst dar­um küm­mern. ETFs las­sen sich zudem schon mit 25€ pro Monat bespa­ren und sind des­halb auch für Gering­ver­die­ner und jun­ge Leu­te geeignet.

 

Nach­tei­le:

Nach­teil 1: Kei­ne Über­ren­di­te möglich

Da sich der Index am Markt ori­en­tiert ist es dem ETF  unmög­lich die­sen zu schla­gen, eher unter­bie­tet er ihn leicht da der ETF jähr­lich Gebüh­ren von 0,2- 0,5 % kostet.

 

Nach­teil 2: Gerin­ger Lerneffekt

Weil man sich eben nicht wie beim akti­ven Inves­tie­ren sich inten­siv mit der Bör­se aus­ein­an­der­set­zen muss, erlangt man auch lan­ge nicht das Wis­sen über die Kurs­zu­sam­men­set­zung der ein­zel­nen Wert­pa­pie­re. Aller­dings kann man die Zeit, die man hier­durch spart, auch ander­wei­tig, zur Wis­sens­er­wei­te­rung verwenden.

 

Nach­teil 3: Kein Indi­vi­du­el­ler Gestal­tungs­piel­raum im ETF

Bei Ein­zel­ak­ti­en ist man in der vor­teil­haf­ten Posi­ti­on sel­ber zu ent­schei­den wel­che Unter­neh­men man ger­ne im Port­fo­lio bespa­ren will. Beim ETF ist man an die im Index vor­kom­men­den Unter­neh­men gebun­den. Des bedeu­tet man kann kei­ne Bran­che, wie zum Bei­spiel die Waf­fen­lob­by aus­schlie­ßen. Aller­dings gibt es auch eth­ni­sche und nach­hal­ti­ge ETFs, die­se kön­nen aller­dings auch nicht selbst gestal­tet werden.

 

 

3. Der DAX Top 5 & Flop 5 Vergleich

In die­ser Tabel­le sind die DAX Ein­zel­wer­te dar­ge­stellt, die am Bes­ten und die am Schlech­tes­ten zwi­schen Juni 2019 – Juni 2020 abge­schnit­ten haben. Zu beach­ten ist das in die­sem Zeit­raum die Coro­na Kri­se lag und des­halb gera­de Rei­se­un­ter­neh­men wie die Luft­han­sa schwer getrof­fen wur­den. Dies schlug sich vor allem auch auf die Gesamt­per­for­mance des DAX mit nur + 1,52% aus. Denn in den Jah­ren 1980 – 2019 zuvor ren­tier­te der DAX star­ken 8,9 % pro Jahr.

 

Trotz die­ser Kri­se lässt sich gut ver­deut­li­chen, dass man auch den Markt 2019–2020 gut schla­gen kann, im bes­ten Fall mit den Akti­en von RWE(A), Deut­sche Bank(B), Infi­ne­on©, Deut­sche Bör­se (D) und Bayer(E). Hät­te man in die­se 5 Akti­en je 100€ gesteckt, ergä­be dies eine rela­ti­ve Gesamt­ren­di­te von:

 

 

Hät­te man statt­des­sen die schlech­tes­ten 5 Akti­en des DAX inner­halb des letz­ten Jah­res, mit je 100€ bespart, näm­lich Luft­han­sa (A), Wirecard(B), Hei­del­berg Cement©, Continental(D) und Daimler(E) so käme man zu fol­gen­den Gesamtrendite:

 

Berech­nung Ren­di­te => Luft­han­sa (0,2 • ‑43,40 => ‑8,68) + Wire­card (0,2 • ‑30,84  => ‑6,168) + Hei­del­berg Cement (0,2 • ‑29,06  => ‑5,812) + Con­ti­nen­tal (0,2 • ‑22,68  => ‑4,536) + Daim­ler (0,2 • ‑21,79 => ‑4,358)

=> Gesamt­ren­di­te: ‑29,55%

Ach­tung: Die­se Berech­nung wur­de noch vor dem Wire­card Skan­dal im Juni 2020 vollzogen.

 

Dar­aus lässt sich schlie­ßen, dass beim akti­ven Inves­tie­ren man den Markt mit sei­ner durch­schnitt­li­chen Ren­di­te von 8,9% gut schla­gen kann und das sogar um 10–15%. Aber dass man ihn bei schlech­ter Akti­en­aus­wahl auch um 35–40% unter­bie­ten kann.

Berech­nung Rendite 

=> Luft­han­sa (0,2 • ‑43,40 => ‑8,68)

+ Wire­card (0,2 • ‑30,84  => ‑6,168)

+ Hei­del­berg Cement (0,2 • ‑29,06  => ‑5,812)

+ Con­ti­nen­tal (0,2 • ‑22,68  => ‑4,536)

+ Daim­ler (0,2 • ‑21,79 => ‑4,358)

=> Gesamt­ren­di­te: ‑29,55%

Ach­tung: Die­se Berech­nung wur­de noch vor dem Wire­card Skan­dal im Juni 2020 vollzogen.

Dar­aus lässt sich schlie­ßen, dass beim akti­ven Inves­tie­ren man den Markt mit sei­ner durch­schnitt­li­chen Ren­di­te von 8,9% gut schla­gen kann und das sogar um 10–15%. Aber dass man ihn bei schlech­ter Akti­en­aus­wahl auch um 35–40% unter­bie­ten kann.

4. Akti­ves Inves­tie­ren mit Ein­zel­ak­ti­en kom­bi­niert mit pas­si­vem Inves­tie­ren in ETFs

Um die bei­den Stra­te­gien zu ver­bin­den gibt es meh­re­re ver­schie­de­ne Ansät­ze, ich wer­de mich hier ein­mal auf drei­en beschränken.

 

1. Ansatz: Core – Satel­li­te Strategie 

Im ers­ten Teil der Stra­te­gie geht es um den Kern (Core). Hier fließt der größ­te Teil des Kapi­tals in rela­tiv siche­re Wert­pa­pie­re wie ETFs. Man bil­det hier bei­spiels­wei­se den Welt­markt mit den Indus­trie­län­dern über den MSCI World und den Schwel­len­län­der mit dem MSCI Emer­ging Mar­ket ab. Der Kern kann aber auch noch mit Divi­den­den ETFs oder auch Anlei­hen ergänzt werden.

Beim zwei­ten Teil  bil­den nun Ein­zel­ak­ti­en und Fak­tor-ETFs die ein­zel­nen Satel­li­ten ab. Die ein­zel­nen Satel­li­ten sol­len die Gesamt­per­for­mance noch­mals erhö­hen und man nimmt des­halb mehr Risi­ko in Kauf.

Je nach Risi­ko­freu­de lässt sich das Ver­hält­nis Kern zu Satel­li­ten anpassen:

Zum Bei­spiel

  1. Kon­ser­va­tiv => 80% Kern :  20 % Satelliten
  2. Nor­mal => 70 % Kern :  30 % Satelliten
  3. Ris­kant => 60 % Kern : 40 % Satelliten

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2. Ansatz: ETF als Alters­vor­sor­ge und Akti­en zum Vermögensaufbau

Mit ETFs sichert man sich bei die­sem Ansatz im Alter ab, das bedeu­tet man spart, eine bestimm­te Sum­me oder man spart bis zu einem bestimm­ten Zeit­punkt (Ren­ten­ein­tritt) kon­ti­nu­ier­lich Sum­me X im Monat an, um spä­ter die eige­ne Ren­te aufzubessern.

Mit Akti­en ver­sucht man über die Alters­vor­sor­ge hin­aus, Ver­mö­gen auf­zu­bau­en. Man ver­sucht dabei mit mehr Risi­ko grö­ße­re Ren­di­ten zu erzielen.

Gut anwend­bar ist die­ser Ansatz auf die ein­zel­nen Pha­sen des Vermögens­aufbau bei dem die Finan­zi­el­le Sicher­heit und die Finan­zi­el­le Unab­hän­gig­keit mit ETFs bespart wird und die Finan­zi­el­le Frei­heit mit Akti­en ver­sucht wird zu erlangen 

(DIE 4 PHA­SE DES VERMÖGENSAUFBAUS).

Wie beim vor­he­ri­gen Ansatz kann auch hier das Risi­ko indi­vi­du­ell ange­passt wer­den, sei es 2 Drit­tel ETFs zu 1 Drit­tel Akti­en oder 3 Vier­tel  ETFs zu 1 Vier­tel Aktien

3.Ansatz: Geo­gra­phi­scher Ansatz

Bei die­sem Ansatz ver­sucht man den Welt­markt mit einer Kom­bi­na­ti­on aus Akti­en und ETFs abzu­bil­den. Und das indem man die Welt geo­gra­phi­sche in ETF-Regio­nen und Akti­en-Regio­nen unter­tei­len. Ein gän­gi­ger Ansatz ist hier, wirt­schafts­star­ke Regio­nen wie die USA und West­eu­ro­pa mit Akti­en zu bespa­ren und wirt­schafts­schwä­cher Tei­le der Welt mit einem ETF auf wie zum Bei­spiel auf Schwel­len­län­der (MSCI Emer­ging Mar­ket). Das Risi­ko kann zusätz­lich noch redu­ziert wer­den durch die Hin­zu­nah­me  von  ETFs mit Roh­stof­fen, Anlei­hen oder Immobilien.

 Fazit

Für bei­de Anla­ge­stra­te­gien gibt es gute Argu­men­te, aber nicht jede der bei­den Stra­te­gien passt zu jedem von Inves­tor. So ist es um lang­fris­tig erfolg­reich in Ein­zel­ak­ti­en zu inves­tie­ren, ein viel grö­ße­rer Arbeits – und Zeit­auf­wand nötig als beim pas­si­ven Inves­tie­ren. Die­ser ist des­halb nur Leu­ten zu emp­feh­len die Freu­de an Akti­en­ana­ly­sen haben und auch die nöti­ge Zeit dazu auf­brin­gen kön­nen. Wenn sowohl Zeit als auch Muse vor­han­den ist, dann ist es  gut mög­lich eine bes­se­re Ren­di­te als pas­si­vem Inves­tie­ren zu erzie­len. Aber gera­de für Anfän­ger ist pas­siv Inves­tie­ren mit ETFs eher zu emp­feh­len, da man hier ers­te Bör­sen­er­fah­run­gen sam­meln kann ohne die gro­ße Gefahr viel Geld zu ver­lie­ren. Eben­so für Leu­te, die wenig bis gar kein Inter­es­se an der Bör­se haben und nur mit ETFs für Alter vor­sor­gen möchten.

Mei­ne Emp­feh­lung lau­tet des­halb zuerst mit ETFs begin­nen, um ers­te Erfah­run­gen an der Bör­se zu machen. Danach kann man immer noch ergän­zend zu den ETFs begin­nen aktiv Ein­zel­ak­ti­en zu han­deln. Eben­so ist es rat­sam die Spar­ra­ten anfäng­lich klein zu hal­ten, um Anfän­ger­feh­ler nicht zu teu­er zu bezah­len. Mit der Zeit dann nach und nach die Beträ­ge zu erhö­hen, um noch stär­ker von der Magie des Zinses­zins zu profitieren.

 

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